Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

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Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Peter am Mo Sep 04, 2017 3:59 pm

Im Februar wurde zum ersten Mal bekannt gegeben, dass der FCB "an seiner Zukunft" arbeitet - Anlass war ein Artikel des Blick, der Gerüchte über Bernhard Burgener zitierte, er solle der neue FCB Präsident werden.

Der FCB konnte nicht dementieren, wollte auch nicht, Bernhard Heusler rechnete damit, dass irgendwann die Kontakte und Erwägungen ans Tageslicht kommen würden.

So bestätigte man.

In der Folge kam es ans Tageslicht, dass Marco Streller Sportchef werden sollte. Spekuliert wurde eifrig, ob Urs Fischer Trainer werden sollte, oder ob er gehen würde. Generell wurde von Marco Streller erwartet, dass er für die Trennung von Urs Fischer wäre.

Es wurde verlautbart, dass das Konzept geprüft wird und dann ggf. an einer a.o. GV darüber abgestimmt wird. So kam es dann auch, das Konzept wurde von der Kommission gutgeheissen. Es sollte aber erst an der GV vorgestellt werden.

An der a.o. GV wurde es dann, mit einigen Gegenstimmen, akzeptiert. Das Konzept sollte vor allem mehr Junioren aus dem eigenen Nachwuchs und Spieler aus der Region und solche, die dem FCB verbunden waren, mehr Platz einräumen.

An der ordentlichen GV im Juni wurde dann Bernahrd Burgener gewählt. Einen Misston gab es allerdings doch: Jean-Paul Brigger, der als CEO eingesetzt werden sollte, wurde nicht in den Vorstand gewählt. Es erwies sich als taktischer Fehler, Jean-Paul Brigger nicht vorher vorgestellt zu haben.

Das Konzept wurde natürlich nicht von allen Fans gutgeheissen, denn manche sprachen von altem Wein in neuen Schläuchen, andere von einen unrealistischen oder auch falschen Konzept. Denn der Hintergrund, den Zuschauerschwund zu bekämpfen, werde man dadurch nicht lösen, weil längst nicht nur regionale Spieler Identitfikationsfiguren sind, und vor allem, wenn es zu wenige gebe, mache das Konzept keinen Sinn. Aber vielen gefiel das Konzept. Einige sahen darin "Antifischerismus".

Urs Fischer wurde denn auch der Vertrag nicht erneuert - die grosse Frage, ob er Ansprüch auf Verlängerung durch die Erfüllung der Option hatte oder nicht. Wenn die Bedingung "nur" der Meistertitel war, dann hatte er sie erfüllt. Wenn europäisches Überwintern, dann nicht. Wenn "europäisches überwintern oder Cupsieg" dann ja. Noch mehr Varianten sind denkbar, wenn man über beide Jahre, die ja ursprünglich für Urs Fischer galten, nimmt. So konnte neben den Meistertiteln auch zwei CL-Qualifikationen eine Bedignung gewesen sein - und die hat er geliefert, denn die beiden Meistertitel waren gleichzeitig eine CL Quali.

Ich ehe allerdings eher davon aus, dass er sie erfüllt hat, so sickerte das durch. Damit war also eine Abfindung fällig.

Nun sind wir ein knappes halbes Jahr später. Die Transferperiode ist vorbei, das nationale Fenster ist noch bis 15. dieses Monats offen. Zwei Transfers wurden getätigt, es kam Ricky van Wolfswinkel und Dimitiri Oberlin, beide für den Sturm, wo man die beiden Torgaranten Doumbia und Janko ziehen liess. Oberlin erst sehr spät, hat praktisch die ganze Vorbereitung nicht mitgemacht.

Ricky van Wolfswinkel macht sich bisher gut, jedes Spiel ein Treffer, aber einen Penalty hat er verschossen - ist Delgado nie passiert.
Oberlin traf einmal in Thun, aber gegen Lugano zeigte er sich in entscheidender Weise egoistich - statt Steffen zuzuspielen versuchte er es alleine - und patzte. Gab viel Kritik.

Traoré, Boëtius liess man ziehen, Kuzmanovic kann bleiben, wo die Orangen wachsen.

In 6 Spielen in der Meisterschaft und einem Cupspiel war die Vorstellung nicht restlos überzeugend, jedenfalls hat man sieben Punkte weniger auf dem Konto als letztes Jahr. Mit einer Niederlage bei YB begann es, dann kamen Siege gegen Luzern, Thun und GC, dann zwei Unentschieden gegen Lugano (h) und Sion (a).

Und so ist es nicht überraschend dass sich schon kritische Stimmen melden - wir sind ja der FCB. In der BaZ (https://bazonline.ch/sport/fussball/fcb-der-verlust-der-leichtigkeit/story/10598966) meldete sich das ehemalige Vorstandsmitglied Eric Sarrazin zu Wort - und sehr kritisch zu so ziemlich allen. Forderte aber vor allem Verstärkung fürs Mittelfeld - die ich übrigens schon lange als wichtig erachte. Ferner an Strellers übersteigertem Selbstbewusstsein und dem, dass er überschätzt wird.

Kurz und gut: Das "Konzept" steht schon in der Kritik.


Zuletzt von Peter am Mi Sep 06, 2017 4:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Ryan87 am Mo Sep 04, 2017 8:05 pm

Das Ist ein Top Bericht.
Gibt fast nichts mehr dazu zu schreiben.
Ich sage nur eins: in diesem Jahr muss der FCB hölisch aufpassen, auf dem Platz, Yb ist fast ein wenig stärker als wir, und der FCZ in der Aufstiegs Euphorie.
Dorum gibts von mir Trozdem ein Hopp FCB!!

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Marek am Mo Sep 04, 2017 9:44 pm

Ich sehe das Problem ähnlich wie Peter. Ich würde einfach sagen - man hätte einfach nur einen guten Mann für das Mittelfeld holen sollen, wie es auch Sarrasin gefordert hat - eine Führungspersönlichkeit, die kreativ ist. Christian Gross hat es vor einem Jahr auch schon gesagt, im Sportpanorama.

Dann hätte man sich das ganze "Konzept" schenken können. Denn das hat man ja vorher auch gemacht, dass man versucht hat, eigene Junioren einzubauen.

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Admin am Do Sep 07, 2017 12:47 am

Ich lasse mich mal auf die Äste hinaus, und behaupte, wenn Burgener clever ist, arbeitet er jetzt schon an einer Exit Strategie. Was ist eine Exit Strategie? Wer schon mit strategischen Investitionen zu tun hatte, weiss es, für die anderen: Wie man eine Investition wieder los wird - möglichst mit Gewinn, aber wenn der sich nicht abzeichnet, möglichst ohne Verlust.

Ich habe es zunächst begrüsst, dass ein Unternehmer den FCB übernimmt, ein FCB soll rentabel sein, dann hat er eine Zukunft. Er hatte lange Jahre eine Mäzenin, Gigi Oeri, die immer wieder sich Sorgen machte, was passieren würde, wenn sie unters Tram geraten würde.

In den letzten Jahren unter Heusler-Heitz wurden märchenhafte Gewinne erzielt, die in der Branche aber absolut unüblich sind. Ansonsten ist die Fussballbranche für Kapitalgeber ein Verlustgeschäft. Nicht umsonst sprachen Heusler, Heitz und Werthmüller immer wieder vom strukturellen Defizit. Ermöglicht wurde die Profitabilität durch eine geschickte Nischenstrategie, aber auch durch die günstige Position des Schweizer Fussballs, dessen Meister immer wieder an den Honigtöpfen der Champions League teilhaben durfte. Und dadurch lukrative Spielerverkäufe realisieren konnte, Aber auch diese sind kein Selbstläufer, es müssen immer wieder Spieler ausgebildet werden, die es in die grossen Ligen schaffen, zu einem guten Erlös von 5 Mio oder mehr. Immer wieder hatte man solche Transfers, aber seit Embolo ist kein solcher Transfer realisiert worden. Zwei Transferperioden ohne einen solchen Transfer sind vorbei, und ich befürchte, auch in der nächsten Periode wird keiner anstehen.

22 Mio Transfergewinn will oder sagen wir besser muss Burgener jedes Jahr machen - in diesem Jahr wird es sicher nichts mehr, und eben, nichts zeichnet sich für das nächste Jahr ab. Ob wir mit dem abgespeckten Kader in der CL irgendwelche Spieler für die Top Ligen werden empfehlen können, daran zweifle ich auch.

Burgener hat mit den beiden wichtigsten Personalentscheiden, die er selbst traf, danebengegriffen, das haben mir auch erfahrene Leute aus dem Geschäftsleben, bestätigt. Brigger ist kein Geschäftsführer, denn er war bei der FIFA, das ist sowas wie der Staat, eine Organisation, die in Geld schwimmt. Ein Fussballklub schwimmt nie in Geld, er ist der harten Konkurrenz ausgesetzt und da hat Brigger einfach keine Erfahrung.

Streller ist wieder kein Sportchef, der in dieser anspruchsvollen Position Erfolge vorzuweisen hat. Aber selbst erfahrene Sportchefs langen daneben, wie etwa ein Freddy Bickel oder zuletzt leider auch Heitz gezeigt haben. Das soll jetzt aber kein Nachtreten in Richtung unseres ehemaligen Sportchefs sein. Das Geschäft ist verdammt schwierig, man greift immer wieder daneben, Verletzungen wie im Fall Sporar, Behörden wie im Fall Simic und Fehleinschätzungen wie im Fall Kuzmanovic können immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Erfahrung, Intutition sind hier unbezahlbar.

Streller hat wohl gemeint, hauptsache Fischer ist weg, und dann kommt alles gut. Aber das war eine Fehleinschätzung, Fischer hat aus dem Kader das Maximum herausgeholt, mit etwas mehr Glück hätte man auch europäisch überwintert und vielleicht einen guten Transfer machen können. Aber man hat nicht immer Glück wie damals mit dem Schuss von Sutton, der knapp am Tor vorbei ging.

Mit unerfahrenen Leuten kann ist es sehr unwahrscheinlich Staat zu machen. Und dann ist der Trainer auch neu in der Position eines Cheftrainers.

Wenn man ein Geschäft übernimmt, sollte man es kennen. Burgener kennt es offensichtlich nicht, und obwohl erfolgreicher Unternehmer, aber in einer anderen Branche, hat er sich nicht Profis geholt, aber Neulinge und einen Quereinsteiger.

Nun wird er wohl bald vor der unangenehmen Erkenntnis stehen, Fehler gemacht zu haben. Was nun? Er kann hoffen, dass die Novizen in den Positionen doch irgendwie den Rank finden. Aber er muss sich vor Augen führen, dass seine Leute die Hauptschwäche, das Mittelfeld, das es im übrigen, wie Ihr richtig geschrieben habt, schon länger ist, nicht erkannt zu haben und Gegenmassnahmen ergriffen zu haben. Werden sie jetzt so schnell ihre Lehren ziehen?

Er müsste schon jetzt über personelle Änderungen nachdenken, aber das ist schon problematisch, sind doch seine Leute erst gerade im Amt.

Eine Rentabilität seiner Investition ist nun in schon recht weiter Ferne gerückt, wenn man es realistisch betrachtet. Wunder können natürlich geschehen. Aber will er sich darauf verlassen?

Vielleicht findet er aber in der Region Investoren, die das ganze als Liebhaberstück sehen. Dann könnte er sich elegant zurückziehen, ohne Verlust zu machen. Im anderen Fall muss er sich reinknien und wohl personelle Änderungen vornehmen.

Alles keine tollen Optionen.

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Quo am Do Sep 07, 2017 5:02 pm

Sorry, aber da fällst du für meinen Geschmack etwas gar voreilige Urteile. Ob Brigger und Streller tatsächlich Fehlbesetzungen sind, kann man doch jetzt noch nicht abschätzen! Natürlich kann Streller bis jetzt noch keine Erfolge vorweisen (wie soll er auch!), es könnte aber sein, dass sich die Verpflichtungen von van Wolfswinkel und Oberlin sowie der Wechsel von Fischer zu Wicky zu solchen entwickeln werden! Dass er sich von Traoré trennte, ist wohl nachvollziehbar und dass er auch Kuz und Boetius, die sich halt teilweise schon sehr unglücklich äusserten, nicht im Team haben/behalten wollte, ist wohl auch nicht ganz falsch.
Falsch ist es aber meiner Meinung nach, wenn man Burgener jetzt schon vorwirft, Fehler gemacht zu haben. Vielleicht wirst du mit deinen Mutmassungen tatsächlich richtig liegen, aber jetzt kann das einfach noch nicht beurteilt werden.

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Marek am Fr Sep 08, 2017 12:29 am

Hallo Quo, schön Dich hier wieder zu sehen. Ich denke mal, Thommy (Admin) hat da sowas wie "Mut zur schnellen Prognose und Provokation" hier auch ein wenig für Leben sorgen wollen. Und ist ja fürs erste gelungen.

Ich sehe das jetzt zwiespältig, irgendwie ist es mir etwas mulmig bei der Entwicklung, im anderen Forum sprach ja auch ein User von einem Sparkurs und von Brigger, von dem im Moment keiner wisse, was er täte.

Aber über eine Exit Strategie, das denke ich, denkt Burgener wahrscheinlich noch nicht nach, obwohl sowas auch nicht illegitim wäre, aber ich denke, so schnell wird er sicher nicht das Handtuch werfen.

Hier ein Interview mit Burgener:

http://barfi.ch/Titelgeschichten/Mich-kennt-man-nicht-und-das-ist-auch-gut-so-Exklusiv-Interview-mit-FCB-Praesident-Bernhard-Burgener?ms=1

Etwas verwundert tut mich, dass er vom Mittelfeld spricht, wo wir stark aufgestellt sein sollen. Also, da erlaube ich mir auch Widerspruch.

Aber gut - wir werden sehen. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie das kommt. Ich bin richtig gespannt, muss ich sagen. Wir alle hoffen ja nicht, dass unser Admin mit seinem Kassandraruf recht behalten wird, aber der FCB wird es so oder so überleben. Wir auch. Very Happy

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Hanswasheiri am Fr Sep 08, 2017 11:55 am

Auf der anderen Plattform ist die Frage gestellt worden, wie es damit aussieht, mit der Zusammenarbeit mit den 3 ausgewählten Topclubs?

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Peter am Fr Sep 08, 2017 12:06 pm

Hanswasheiri schrieb:Auf der anderen Plattform ist die Frage gestellt worden, wie es damit aussieht, mit der Zusammenarbeit mit den 3 ausgewählten Topclubs?


Das fürchte ich ist auch eine Illusion und deutet auch darauf hin, dass die neue GL ein wenig blauäugig ist. Warum? Weil die Topclubs nur wenig Interesse an sowas haben. Man denke umgekehrt an unsere Versuche mit OB (und früher Congeli glaube ich) - sowas macht einfach nicht soviel Sinn für beide Seiten. Ein Topclub kauft seine Spieler global ein, hat oft eine eigene Akademie mit einem Überhang an talentierten Spielern, von denen es dann auch nur die wenigsten in die erste Mannschaft schaffen. Die leiht er dann halt aus, wo es grad passt oder sie erhalten gar keinen Profivertrag und können ihr Glück selber versuchen. Ein Heer von Agenten und Beratern kann ihnen helfen, irgendwo unterzukommen. Und andererseits spriessen die Talente unberechenbar wo. Unter solchen Umständen ergibt sich einfach so gut wie keine Berührungspunkte.

Wir wahrscheinlich versanden.

Zum Artikel von Admin weiter oben: Natürlich ist jetzt verfrüht, zu urteilen, aber andererseits kann ich Thommys Pessimismus schon nachvollziehen, hoffe aber selber dass es entweder gut kommt, oder der Kurs halt dann korrigiert wird, sollte er sich als falsch erweisen.

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Ryan87 am Fr Sep 08, 2017 1:59 pm

Ich bin immer noch nicht von den neuen FCB übezeugt, Irgendwie könnte ich mir vorstellen dass dieses Konzept den Rhein Bach ab geht.

Und dann ist der Präsident gefordert. Ich hätte es diesen sommer anderst gemacht.
Nächsten Sommer ist WM und hoffentlich FCB Championsliga qual.
Und dort muss es einfach klappen.
Falls der FCB unter dem neuen Uefa System Reinkommt gibt es es noch mehr Geld wie bisher .
Hopp FCB

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Admin am Sa Sep 09, 2017 11:48 am

Quo schrieb:Sorry, aber da fällst du für meinen Geschmack etwas gar voreilige Urteile. Ob Brigger und Streller tatsächlich Fehlbesetzungen sind, kann man doch jetzt noch nicht abschätzen! Natürlich kann Streller bis jetzt noch keine Erfolge vorweisen (wie soll er auch!), es könnte aber sein, dass sich die Verpflichtungen von van Wolfswinkel und Oberlin sowie der Wechsel von Fischer zu Wicky zu solchen entwickeln werden! Dass er sich von Traoré trennte, ist wohl nachvollziehbar und dass er auch Kuz und Boetius, die sich halt teilweise schon sehr unglücklich äusserten, nicht im Team haben/behalten wollte, ist wohl auch nicht ganz falsch.
Falsch ist es aber meiner Meinung nach, wenn man Burgener jetzt schon vorwirft, Fehler gemacht zu haben. Vielleicht wirst du mit deinen Mutmassungen tatsächlich richtig liegen, aber jetzt kann das einfach noch nicht beurteilt werden.

Mein Beitrag war nicht als "Urteil" gemeint - es ist aber die Begründung für ein schlechtes Gefühl, das ich habe. Ich habe im Leben auch schon Personalentscheide gefällt resp. beraten begleitet - und betrachte die wichtigsten Personalentscheide von Burgener als falsch. Weitere seine Bemerkungen lasse mich zum - vorübergehenden - Schluss kommen, dass er zu wenig von Geschäft versteht.

Auch dieses Interview auf barfi.ch irritiert mich - da sagt, er in der CL werden immer die gleichen Spieler eingesetzt, bei den Topclubs. Das kann zwar sein, aber trotzdem haben diese grosse Kader von sehr guten Spielern, weil es eben neben der CL auch noch die Meisterschaft, den Cup und noch die Nationalmannschaft gibt. Da muss man halt rotieren, aber vielleicht nicht gerade in der CL, wo das einzelne Spiel natürlich viel entscheidender ist als in der Meisterschaft, wo es 34 resp. 38 Runden gibt, in den Topligen.

Bezeichnen auch die Antwort von Burgener auf die Frage, ob er sich von Heusler und Heitz hat beraten lassen - und wie ist seine Antwort? Er redet über die Vorstellungen, die er selbst hatte. Hat er nicht einmal die beiden erfolgreichen Klubmanager gefragt, was sie von seinem Konzept halten?

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Quo am Sa Sep 09, 2017 4:17 pm

Admin schrieb:
Quo schrieb:Sorry, aber da fällst du für meinen Geschmack etwas gar voreilige Urteile. Ob Brigger und Streller tatsächlich Fehlbesetzungen sind, kann man doch jetzt noch nicht abschätzen! Natürlich kann Streller bis jetzt noch keine Erfolge vorweisen (wie soll er auch!), es könnte aber sein, dass sich die Verpflichtungen von van Wolfswinkel und Oberlin sowie der Wechsel von Fischer zu Wicky zu solchen entwickeln werden! Dass er sich von Traoré trennte, ist wohl nachvollziehbar und dass er auch Kuz und Boetius, die sich halt teilweise schon sehr unglücklich äusserten, nicht im Team haben/behalten wollte, ist wohl auch nicht ganz falsch.
Falsch ist es aber meiner Meinung nach, wenn man Burgener jetzt schon vorwirft, Fehler gemacht zu haben. Vielleicht wirst du mit deinen Mutmassungen tatsächlich richtig liegen, aber jetzt kann das einfach noch nicht beurteilt werden.

Mein Beitrag war nicht als "Urteil" gemeint - es ist aber die Begründung für ein schlechtes Gefühl, das ich habe. Ich habe im Leben auch schon Personalentscheide gefällt resp. beraten begleitet - und betrachte die wichtigsten Personalentscheide von Burgener als falsch. Weitere seine Bemerkungen lasse mich zum - vorübergehenden - Schluss kommen, dass er zu wenig von Geschäft versteht.

Auch dieses Interview auf barfi.ch irritiert mich - da sagt, er in der CL werden immer die gleichen Spieler eingesetzt, bei den Topclubs. Das kann zwar sein, aber trotzdem haben diese grosse Kader von sehr guten Spielern, weil es eben neben der CL auch noch die Meisterschaft, den Cup und noch die Nationalmannschaft gibt. Da muss man halt rotieren, aber vielleicht nicht gerade in der CL, wo das einzelne Spiel natürlich viel entscheidender ist als in der Meisterschaft, wo es 34 resp. 38 Runden gibt, in den Topligen.

Bezeichnen auch die Antwort von Burgener auf die Frage, ob er sich von Heusler und Heitz hat beraten lassen - und wie ist seine Antwort? Er redet über die Vorstellungen, die er selbst hatte. Hat er nicht einmal die beiden erfolgreichen Klubmanager gefragt, was sie von seinem Klub halten?

Als "Nichtbasler" kenne ich Herrn Burgener wirklich kaum und kann daher auch kaum etwas zu seinen Äusserungen sagen, da ich diese nicht mitbekomme.
Was mich an deinem Post störte, war die "Vorverurteilung" von Streller (und indirekt natürlich auch Burgener, weil er ja Streller einstellte), dem du vorwirfst, er könne keine Erfolge als Sportchef vorweisen. Wie soll er das denn können? Und bevor wir nicht wissen bzw. abschätzen können, wie sich ein van Wolfswinkel und ein Oberlin entwickeln, wie sich die Nichtverlängerung der Verträge von Fischer und Janko auswirken und ob der Abgang von Traoré ein Verlust sein wird, kann man doch bei Streller nicht von einer Fehlbesetzung sprechen! Dass du kein gutes Gefühl beim Sportchef Streller hast, kann ich nachvollziehen. Ihn aber jetzt schon als Fehlbesetzung bezeichnen, halte ich für unfair. Was hat er denn bis jetzt nachweislich falsch gemacht?

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Admin am Mo Sep 11, 2017 7:46 pm

Quo schrieb:
Als "Nichtbasler" kenne ich Herrn Burgener wirklich kaum und kann daher auch kaum etwas zu seinen Äusserungen sagen, da ich diese nicht mitbekomme.
Was mich an deinem Post störte, war die "Vorverurteilung" von Streller (und indirekt natürlich auch Burgener, weil er ja Streller einstellte), dem du vorwirfst, er könne keine Erfolge als Sportchef vorweisen. Wie soll er das denn können? Und bevor wir nicht wissen bzw. abschätzen können, wie sich ein van Wolfswinkel und ein Oberlin entwickeln, wie sich die Nichtverlängerung der Verträge von Fischer und Janko auswirken und ob der Abgang von Traoré ein Verlust sein wird, kann man doch bei Streller nicht von einer Fehlbesetzung sprechen! Dass du kein gutes Gefühl beim Sportchef Streller hast, kann ich nachvollziehen. Ihn aber jetzt schon als Fehlbesetzung bezeichnen, halte ich für unfair. Was hat er denn bis jetzt nachweislich falsch gemacht?

Es reicht ja, die Medien zu verfolgen - da kann man auch auf der anderen Seite der Welt sitzen. Barfi,ch kann man überall lesen, wo der Zugang zum Internet ist.

Nuja, die Fehleinschätzung liegt im Mittelfeld - zu sagen, wir sind da Top besetzt, ist eine Schönrednerei - von Achtelfinale in der CL zu sprechen, wo die meisten Fans hoffen, dass wir wenigstens ein Pünktlein ergattern und zu Hause gegen den sieglosen Tabellenletzten verlieren - deplaziert.

Ich meine, ich habe es schon gesagt: Personalentscheide sollte man mit der grösstmöglichen Sorgfalt fällen. Es gibt bei anderen Klubs gute Sportchefs - ob in der Super oder Challenge League, ob in Deutschland (auch in der 2. oder 3. Bundesliga um nicht zu vermessen zu sein) oder Österreich. Da gibt es Klubs, die bescheiden wirtschaften müssen und aus ihrem Budget das Maximum herausholen müssen.

Es bestand nicht die geringste Notwendigkeit, ausgerechnet Marco Streller in dieses Amt zu hieven. Genauso wenig wie Brigger in das Amt des CEO.

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Quo am Di Sep 12, 2017 11:42 am

Admin schrieb:
Quo schrieb:
Als "Nichtbasler" kenne ich Herrn Burgener wirklich kaum und kann daher auch kaum etwas zu seinen Äusserungen sagen, da ich diese nicht mitbekomme.
Was mich an deinem Post störte, war die "Vorverurteilung" von Streller (und indirekt natürlich auch Burgener, weil er ja Streller einstellte), dem du vorwirfst, er könne keine Erfolge als Sportchef vorweisen. Wie soll er das denn können? Und bevor wir nicht wissen bzw. abschätzen können, wie sich ein van Wolfswinkel und ein Oberlin entwickeln, wie sich die Nichtverlängerung der Verträge von Fischer und Janko auswirken und ob der Abgang von Traoré ein Verlust sein wird, kann man doch bei Streller nicht von einer Fehlbesetzung sprechen! Dass du kein gutes Gefühl beim Sportchef Streller hast, kann ich nachvollziehen. Ihn aber jetzt schon als Fehlbesetzung bezeichnen, halte ich für unfair. Was hat er denn bis jetzt nachweislich falsch gemacht?

Es reicht ja, die Medien zu verfolgen - da kann man auch auf der anderen Seite der Welt sitzen. Barfi,ch kann man überall lesen, wo der Zugang zum Internet ist.

Nuja, die Fehleinschätzung liegt im Mittelfeld - zu sagen, wir sind da Top besetzt, ist eine Schönrednerei - von Achtelfinale in der CL zu sprechen, wo die meisten Fans hoffen, dass wir wenigstens ein Pünktlein ergattern und zu Hause gegen den sieglosen Tabellenletzten verlieren - deplaziert.

Ich meine, ich habe es schon gesagt: Personalentscheide sollte man mit der grösstmöglichen Sorgfalt fällen. Es gibt bei anderen Klubs gute Sportchefs - ob in der Super oder Challenge League, ob in Deutschland (auch in der 2. oder 3. Bundesliga um nicht zu vermessen zu sein) oder Österreich. Da gibt es Klubs, die bescheiden wirtschaften müssen und aus ihrem Budget das Maximum herausholen müssen.

Es bestand nicht die geringste Notwendigkeit, ausgerechnet Marco Streller in dieses Amt zu hieven. Genauso wenig wie Brigger in das Amt des CEO.

Du weichst aus. Meine Aufforderung war aufzuzählen, was denn Streller bis jetzt falsch gemacht hat und nicht die Notwendigkeit zu überprüfen, ob es keinen anderen Sportchef für den FCB geben würde.
O.K., er hat das Mittelfeld als top bezeichnet. Das kann ich auch nicht nachvollziehen. Wir haben aber mit diesem Mittelfeld in der ganzen letzten Rückrunde ein einziges Spiel verloren (und nein, Delgado spielte da keine tragende Rolle mehr!). So schlecht wie das jetzt gemacht wird, kann also das Mittelfeld auch nicht sein.
Dass er von Achtelfinale in der CL spricht ist sicher etwas gar forsch - aber hat man letzte Saison nicht UF genau dies Mutlosigkeit immer wieder vorgeworfen?
Sein Kerngeschäft sind aber die Transfers. Und da kann man ihm doch keine Fehler vorwerfen, oder? Dass ein Delgado kurz nach seiner Vertragsverlängerung seinen Rücktritt erklären wird, konnte er nun wirklich nicht ahnen. Und einen Delgado kann man nicht so schnell adäquat ersetzen. Alle anderen MF haben weiterlaufende Verträge, da kann er nicht einfach einen "entlassen" und dafür einen neuen holen.

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Admin am Mi Sep 13, 2017 10:00 am

Nun, wir gewichten die Dinge halt anders. Ist aber kein Problem, man kann ja verschiedene Meinungen haben, dafür sind Foren da.

Dass Delgado nicht mehr der Top Leistungsträger sein würde, damit musste man rechnen und halt noch jemanden mit Führungsqualitäten holen. Du hast ja im anderen Forum ja eine wunderschöne Aufstellung gemacht, wonach Delgado im Frühjahr nicht mehr der Leistungsträger war.

Ich fürchte halt einfach, mit diesem Kader haben wir international keinen Stich - und das ist schade, denn internationale Erfolge sind wichtig für die Transfers. Dann fand ich es auch falsch, nicht mit Fischer weitergemacht zu haben, vor allem wenn er die Optionsbedingung erfüllt haben sollte.

Es ist natürlich die Frage, ob da Streller allein in der Verantwortung steht, möglicherweise hat er von Burgener Vorgaben bekommen. Das wissen wir nicht.

Die Bemerkung mit dem Achtelfinale - ok, da gebe ich Dir recht, man soll schon auch Optimismus haben.

Wir werden sehen. Nach der gestrigen Vorstellung bin ich wieder optimistischer, wenn die Vorstellung gegen Lausanne ein Ausrutscher war, nun gut, dann kann man das abhaken. Hoffen ist sicher nicht verboten.

Kurz und gut, wir werden sehen.

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Peter am Do Sep 21, 2017 9:13 pm

Immer öfter sickern Gerüchte durch, dass Streller das Mittelfeld verstärken wollte - und Burgener das nicht wollte. Auch der Fall Ajeti scheiterte an Finanzen.

So vieles deutet darauf hin, dass Burgener seinem Sportchef ins Handwerk pfuscht. Im Grunde genommen müsste er ihm ein klares Budget vorgeben, in dem der Sportchef einkaufen kann, um realistischerweise eine Mannschaft zu haben, die auch international bestehen kann und wo sich die Spieler entwickeln können.

Wird am falschen Ort gespart, kann sich das verheerend auswirken.

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Peter am Mo Sep 25, 2017 11:01 pm

Offenbar ist es nun also auch in der Chefetage angekommen: Der FCB braucht einen Spielmacher und der soll also in der Winterpause geholt werden. Immerhin also, die Chefeetage zeigt sich lernfähig.

https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/sport/fussball/nach-dem-sieg-ueber-den-fcz-verspricht-fcb-praesident-burgener-einen-transfer-131745191

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Peter am Do Sep 28, 2017 10:55 pm

Und plötzlich hat man alles richtig gemacht, so schnell kann es gehen im Fussball. Diese jähen Wetterwechsel hatten wir schon im Spielthread zum Benfica Heimspiel gestreift. Vor einer Woche noch Blamage in St.Gallen, gestern das grösste internationale Einzelspiel überhaupt - eine Mannschaft aus der Top Ten 5:0 geschlagen.

Natürlich war die Mannschaft offensichtlich top eingestellt, aber es war schon ein Einzelspieler, der das Gleichgewicht sofort auf unsere Seite verschob - Dimitri Oberlin.

Ein Risikotransfer, das kann man objektiv sagen, aber das ist ein Teil der Strategie, aber so bestehen gute Chancen, dass die Rechnung aufgeht.

Ich habe das auch eher schwarz gesehen, aber jetzt könnte Oberlin ein Top Transfer der Kategorie Salah oder Embolo werden. Spielt die Mannschaft insgesamt so wie gestern, könnten auch andere Spieler ihre Marktwerte steigern, Vaclík, Lang, Suchy, Steffen und andere könnten in die Kategorie der Fabians Transfers kommen.

Dann würde das ganze Modell aufgehen - letztlich dank einem guten Transfer - aber eben auch dem Mosaikstein, das noch gefehlt hat. Aber eben auch ein Spieler, der den Unterschied macht.

Natürlich kann man mir jetzt vorwerfen, ich ändere Meine Meinung wie die Windfahne, ein Spiel, und plötzlich ist wieder alles rosa, was vorher schwarz war.

Aber klar ist, die Ergebnisse müssen bestätigt werden. Sonst wäre das Benfica Spiel nur eine Schwalbe, die halt noch nicht einen Sommer ausmacht, wenn auch eine besonders späktakuläre.

Aber es ist halt auch das Geschäft, denn tatsächlich kann ein Einzelspiel die Entwicklung entscheiden beeinflussen, denn das Ergebnis sorgt für internationale Beachtung, also gut für Transfereinnahmen, dazu die Prämien der UEFA, aber eben vor allem ein Erfolgserlebniss, dass allen Beteiligten einen Schub verleihen sollte. Und ja, ich hoffe, dass gegen ZSKA Moskau das Stadion ausverkauft sein wird - mit einem Sieg, vor allem wenn wir vorher in Moskau Punkt(e) holen sollten, könnte im Optimalfall schon das Achtelfinals Ticket geholt werden, oder vielleicht "nur" das Überwintern gesichert werden - und das ist doch wiriklich viel mehr, als man erwarten konnte.

So ist halt Fussball. Bin freudig gespannt, wie es weiter geht.

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Marek am Fr Sep 29, 2017 8:33 am

Auch hier muss bemerkt werden: Der Triumph gegen Benfica führe ich auf die "Explosion" von Oberlin und auf sicher auch eine gewisse Unterschätzung von Benfica zurück.

Oberlin wird sicher in den nächsten Spielen sehr viel mehr Aufmerksamkeit bekommen. Seit Mittwoch Abend ist er kein unbekannter mehr.

Es wird sich zeigen, ob der Funke auf die Mannschaft überspringt und ob dann andere Spieler sich auch steigern. Der Trainer ist da natürlich auch gefragt.

Erst dann wird man sagen können: Alles richtig gemacht. Die Kritiken, die geäussert wurden, waren, zumindest hier, nicht aus der Luft gegriffen.

Marek

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Quo am Fr Sep 29, 2017 11:04 pm

Quo schrieb:Als "Nichtbasler" kenne ich Herrn Burgener wirklich kaum und kann daher auch kaum etwas zu seinen Äusserungen sagen, da ich diese nicht mitbekomme.
Was mich an deinem Post störte, war die "Vorverurteilung" von Streller (und indirekt natürlich auch Burgener, weil er ja Streller einstellte), dem du vorwirfst, er könne keine Erfolge als Sportchef vorweisen. Wie soll er das denn können? Und bevor wir nicht wissen bzw. abschätzen können, wie sich ein van Wolfswinkel und ein Oberlin entwickeln, wie sich die Nichtverlängerung der Verträge von Fischer und Janko auswirken und ob der Abgang von Traoré ein Verlust sein wird, kann man doch bei Streller nicht von einer Fehlbesetzung sprechen! Dass du kein gutes Gefühl beim Sportchef Streller hast, kann ich nachvollziehen. Ihn aber jetzt schon als Fehlbesetzung bezeichnen, halte ich für unfair. Was hat er denn bis jetzt nachweislich falsch gemacht?

Wahrscheinlich sollte man sich selbst auch in diesem Forum nicht zitieren... tongue , aber ich denke, dass ich mit meinem Appell an etwas mehr Geduld bei der Beurteilung von FCB-Exponenten wohl nicht sehr falsch liege... Very Happy

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Re: Neuer Präsident - neues Management - neues Konzept

Beitrag von Peter am Sa Sep 30, 2017 8:31 am

Du darfst Dich sehr gern selbst zitieren, also auch Deine Beiträge aus dem anderen Forum und auch Beiträge anderer Mitglieder, wenn Du sie gut findest, idealerweise hast Du deren Einverständnis, ansonsten ist das in eingeschränktem Masse mit Link auch möglich.

Unser Wunsch ist auch, hier etwas weniger auf Chat und etwas mehr auf Tiefe und Qualität zu setzen, aber das werden wir sehen, wie das gelingt.

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