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Die Yystoo Bewegung im Winterschlaf - Zeit für ein Zwischenfazit

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Beitrag von Marek Mo Jan 04, 2021 10:17 pm

Die Yystoo Bewegung ist etwas in der Geschichte des FC Basel einmaliges. Ein Art Sammelbewegung, gewissermassen ein Dachverband von verschiedenen Fanklubs, die sich im Protest zusammengeschlossen haben.

Die Vorgeschichte ist meiner Meinung nach länger, als die meisten denken und so mancher, etwa ein Josef Zindel, wahrhaben wollen. Denn dass sich Bernhard Burgener Kritik gefallen lassen musste, das liess er in manchen Interviews durchblicken. Doch ebenso, dass er diese nicht für soweit berechtigt hielt, dass er irgendwelche Konsequenzen zog, ausser dass er sie abprallen liessen. So vor allem den Vorwurf, dass er in hohe Positionen Leute ohne Erfahrung eingesetzt hat - Streller, Wicky und (in den Aspekten der konkreten Position) auch Jean-Paul Brigger. Er entgegnete bloss: Aber die haben doch Erfahrung! Ja, aber eben nicht in Bezug auf die relevante Position. Haben wir hier thematisiert (link such ich heraus).

Es ist also für mich sehr glaubhaft, dass auch die MK und andere Fangemeinschaften versucht haben mittels Dialog ihr Unbehagen auszudrücken und auf Konsequenzen gehofft haben - und dabei das Gefühl bekommen haben, abgeprallt zu sein.

Deshalb hat die MK im Juni Ihr Memorandum verfasst. Schon im Frühling hat Marcel Rohr das Feuer gegen Burgener eröffnet, mit dem Titel "der FCB braucht einen neuen Präsidenten". Da offenbar keine ausreichende Reaktion kam, gab es dann verschiedene, sicher nach dem Geschmack des einen oder anderen auch grenzwertige Aktionen. "Keiner ist grösser als der Verein", "Die letzten Tage der Burgenair - Grounding" oder "Erlöse uns von dem Bösen" und natürlich auch wieder "Zit zum goo". Es soll auch Roland Heri angepöbelt worden sein (allerdings nur verbal, wie er selbst sagte) aber auch seine Privatadresse veröffentlicht worden sein.

Und dann eben die Yystoo Bewegung mit ihrer Homepage und einer elektronischen Unterschriften Sammlung. Es soll zu vielen Fake- und Doppeleintragungen gekommen sein. Und dann auch Thorsten Fink, der zuerst wohl auch seine Zustimmung zur Unterschrift gab, diese dann aber wieder zurückzog. Dies gab zur Kritik anlass, es bildete sich sogar eine Kritik-an-der-Kritik Webseite "aaneluege", die vor allem die Methodik der Unterschriftensammlung kritisierte. Josef Zindel schloss sich dieser Kritik auf der fcb.ch und in verschiedenen Zeitungsinterviews an.

Schliesslich erfolgte die Bekanntgabe eines "Fünfertickets" yon Yystoo, das für den Vereinsvorstand kandidierte.

Danach die Wahlen und Abstimmungen an der Generalversammlung, die für die Yystoo Bewegung und ihr Fünferticket zwiespältig endete, wie sie selbst einräumen: Als Präsident wurde der von ihnen unterstützte Kandidat Reto Baumgartner gewählt und die Totalrevision der Statuten wurde wie von ihnen postuliert abgelehnt. Andererseits schaffte keiner der fünf von Yystoo portierten Kandidaten die Wahl in den Vereinsvorstand.

Nun hat also Yystoo sich selbst den Winterschlaf verordnet, aber ich denke, gerade jetzt die Zeit ohne Wettbewerbsspiele sollte dazu genutzt werden, die Erfahrungen und die Entwicklungen strukturiert aufzubereiten und gleichzeitig an Ideen und Szenarien für die Zukunft zu arbeiten - und das kann man hier machen, denn Struktur und faire Moderation sind unser Motto.

Es kann hier gerne also jeder mitmachen, kein Gedanke soll verloren gehen, er soll aber gut eingeordnet werden. Das ist jetzt meine Vision für dieses Forum.

Marek

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